Neues Buch

Heimat revisited

Begegnungen mit dem Lauheimer
Museum zur Geschichte von
Christen und Juden nach 20 Jahren.

Erhältlich im Museumsshop
und im Buchhandel

Das Buch hat 102 Seiten
und kostet 24 €

Neue Themen

Vergessene Lebensschicksale der Kriegsopfer
 
 
Die beiden Weltkriege haben in Laupheim und seinen Teilgemeinden zahlreiche Opfer gekostet. Kaum eine Familie blieb von einer Todesnachricht verschont. Bislang gab es noch keine im Internet recherchierbare Auflistung der Toten.

Die Soldaten- und Kriegerdenkmäler auf den Friedhöfen nennen zwar Namen und Jahreszahlen, dies allein reicht aber nicht aus für weitere Forschungen. In unseren bisherigen Listen sind nun insgesamt 1088 Personen erfasst.

Die bislang veröffentlichten Statistiken, beispielsweise für den Ersten Weltkrieg mit 168 Laupheimer Opfern, stimmt nicht: Am Denkmal im städtischen Friedhof sind 170 getötete Soldaten aufgelistet und die neun jüdischen Soldaten, deren Namen am Denkmal im jüdischen Friedhof aufgeführt sind, wurden in der offiziellen Opferstatik Statistik vergessen. Deshalb muss die Gesamtzahl der Opfer auf 
179 korrigiert werden. 

Eine Auflistung der ausschließlich im 2. Weltkrieg getöteten und vermissten Personen wirft Fragen auf. Recherchen haben ergeben, dass alleine aus der Laupheimer Bevölkerung 603 Personen als vermisst gemeldet wurden oder umkamen, nicht nur Soldaten, sondern Heimatvertriebene, darunter auch Frauen und Kinder, das jüngste im Alter von vier Jahren.

 

Denkmal für die im Ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten im jüdischen Friedhof.
 
 
Opfer des Ersten Weltkrieges

Denkmal für die im Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges im städtischen Friedhof.

 
 
Opfer des Zweiten Weltkrieges

 

GGG Buchtipp

IRENE BUTTER

SHORES BEYOND SHORES
From HOLOCAUST to HOPE my TRUE STORY

Erschienen 2018, Format 157 mm x 230 mm,
274 Seiten, Paperback, Sprache englisch,
ISBN 978-1-935052-70-8, Preis 20 USD

Information

 

 

 

 

Nach vielen Jahrzehnten funktioniert der Wasserlauf am Denkmal im jüdischen Friedhof wieder.
 

Friedrich Adler hatte das Denkmal den im ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten gewidmet.