BUCHTIP

 

"Oberschwaben im Ersten Weltkrieg - Eine Spurensuche im Kreis Biberach"

Ein  Krieg  vor  über  hundert  Jahren, weit  entfernt  von  Oberschwaben.
Die  Zeitzeugen  sind  längst  verstorben. Ist das heute noch relevant für uns? 
Eine Spurensuche im heutigen Kreis  Biberach  zeigt,  dass  dieser Erste Weltkrieg in fast jeder Familie Opfer forderte, dass vorgezeichnete Biographien  anders  verlaufen  sind. 
Es gibt noch reichlich Spuren dieses Krieges. Nicht nur die Kriegerdenkmale sind Zeugen dieser Zeit, auch Tagebücher,  Feldpostbriefe,  Fotografien und vielerlei Objekte wurden durch ein Team von Heimatforschern „ausgegraben“ und ausgewertet.
Dabei  entstand  außerdem  eine  Datenbank  mit  rund  20.000  Kriegsteilnehmern,  eine  wertvolle  Quelle  für Familienforscher und Historiker. 
Verständlich  geschriebene  Artikel und  zahlreiche  Illustrationen  machen die Zeit vor hundert Jahren anschaulich. 
Ein Lese- und Bilderbuch für alle Generationen.

Papierformat: 22 x 28 cm, 392 Seiten, reichlich illustriert
mit DVD-Beilage mit den Daten von etwa 20'000 Kriegsteilnehmern sowie Bilddateien von Kriegerdenkmalen und Dokumenten

 978-3-940857-13-2

 1,7

29,00 € incl. MwSt. zzgl. Versandkosten

http://angele-verlag.de/shop/de   Bestellung per Mail beim Verlag oder +49 7352 922614 


Neues Buch

Heimat revisited

Begegnungen mit dem Lauheimer
Museum zur Geschichte von
Christen und Juden nach 20 Jahren.

Erhältlich im Museumsshop
und im Buchhandel

Das Buch hat 102 Seiten
und kostet 24 €

Neue Themen

Vergessene Lebensschicksale der Kriegsopfer
 
 
Die beiden Weltkriege haben in Laupheim und seinen Teilgemeinden zahlreiche Opfer gekostet. Kaum eine Familie blieb von einer Todesnachricht verschont. Bislang gab es noch keine im Internet recherchierbare Auflistung der Toten.

Die Soldaten- und Kriegerdenkmäler auf den Friedhöfen nennen zwar Namen und Jahreszahlen, dies allein reicht aber nicht aus für weitere Forschungen. In unseren bisherigen Listen sind nun insgesamt 1088 Personen erfasst.

Die bislang veröffentlichten Statistiken, beispielsweise für den Ersten Weltkrieg mit 168 Laupheimer Opfern, stimmt nicht: Am Denkmal im städtischen Friedhof sind 170 getötete Soldaten aufgelistet und die neun jüdischen Soldaten, deren Namen am Denkmal im jüdischen Friedhof aufgeführt sind, wurden in der offiziellen Opferstatik Statistik vergessen. Deshalb muss die Gesamtzahl der Opfer auf 
179 korrigiert werden. 

Eine Auflistung der ausschließlich im 2. Weltkrieg getöteten und vermissten Personen wirft Fragen auf. Recherchen haben ergeben, dass alleine aus der Laupheimer Bevölkerung 603 Personen als vermisst gemeldet wurden oder umkamen, nicht nur Soldaten, sondern Heimatvertriebene, darunter auch Frauen und Kinder, das jüngste im Alter von vier Jahren.

 

Denkmal für die im Ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten im jüdischen Friedhof.
 
 
Opfer des Ersten Weltkrieges

Denkmal für die im Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges im städtischen Friedhof.

 
 
Opfer des Zweiten Weltkrieges

 

GGG Buchtipp

IRENE BUTTER

SHORES BEYOND SHORES
From HOLOCAUST to HOPE my TRUE STORY

Erschienen 2018, Format 157 mm x 230 mm,
274 Seiten, Paperback, Sprache englisch,
ISBN 978-1-935052-70-8, Preis 20 USD

Information

 

 

 

 

Nach vielen Jahrzehnten funktioniert der Wasserlauf am Denkmal im jüdischen Friedhof wieder.
 

Friedrich Adler hatte das Denkmal den im ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten gewidmet.