„Von der Natur her –
und zur Kunst hin“

Neue Berichte zu
Friedrich Adler
von Daniela Barth

Teetasse in Orange


Gedenktafel würdigt Haus und Person

Am Gebäude Kapellenstraße 6 wird jetzt auf Initiative der GGG an das

ehemalige Kaufhaus Einstein und den Schriftsteller Siegfried Einstein erinnert.

zum Pressebericht

 

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Herzlichen Glückwunsch

Eine Spende in Höhe von 500 € zur Rekonstruktion eines Salatbestecks nach dem Design des jüdischen Künstlers Friedrich Adler erhielt die Gesellschaft für Geschichte und Gedenken von der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal.

An der VR-FörderAktion hatten insgesamt 139 Vereine und Institutionen teilgenommen, von denen 61 Bewerber Preise erhielten. Die Preisträger waren am 24.1.19 zu einem Förderevent in die Turn-und Festhalle Berkheim eingeladen. ( siehe Gruppenbild in der SZ vom 26.1.19 )

 

 

 



Neue Themen

Vergessene Lebensschicksale der Kriegsopfer
 
 
Die beiden Weltkriege haben in Laupheim und seinen Teilgemeinden zahlreiche Opfer gekostet. Kaum eine Familie blieb von einer Todesnachricht verschont. Bislang gab es noch keine im Internet recherchierbare Auflistung der Toten.

Die Soldaten- und Kriegerdenkmäler auf den Friedhöfen nennen zwar Namen und Jahreszahlen, dies allein reicht aber nicht aus für weitere Forschungen. In unseren bisherigen Listen sind nun insgesamt 1088 Personen erfasst.

Die bislang veröffentlichten Statistiken, beispielsweise für den Ersten Weltkrieg mit 168 Laupheimer Opfern, stimmt nicht: Am Denkmal im städtischen Friedhof sind 170 getötete Soldaten aufgelistet und die neun jüdischen Soldaten, deren Namen am Denkmal im jüdischen Friedhof aufgeführt sind, wurden in der offiziellen Opferstatik Statistik vergessen. Deshalb muss die Gesamtzahl der Opfer auf 
179 korrigiert werden. 

Eine Auflistung der ausschließlich im 2. Weltkrieg getöteten und vermissten Personen wirft Fragen auf. Recherchen haben ergeben, dass alleine aus der Laupheimer Bevölkerung 603 Personen als vermisst gemeldet wurden oder umkamen, nicht nur Soldaten, sondern Heimatvertriebene, darunter auch Frauen und Kinder, das jüngste im Alter von vier Jahren.

 

Denkmal für die im Ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten im jüdischen Friedhof.
 
 
Opfer des Ersten Weltkrieges

Denkmal für die im Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges im städtischen Friedhof.

 
 
Opfer des Zweiten Weltkrieges