Wir trauern um unser Mitglied
Gretel Bergmann
(Margaret Lambert)

SZ- Roland Ray Laupheim - - Gretel Bergmann-Lambert ist tot. Die in Laupheim geborene ehemalige Hochsprungrekordlerin, von den Nationalsozialisten wegen ihres jüdischen Glaubens um die Olympia-Teilnahme 1936 in Berlin betrogen, starb am Dienstag im Alter von 103 Jahren in ihrem Haus in New York. "Sie ist friedlich eingeschlafen", sagte ihr Sohn Glenn am Telefon. Am kommenden Sonntag wird es eine Trauerfeier geben.

1937 war Gretel Bergmann verbittert in die USA emigriert. Ihr Vorsatz, nie wieder deutschen Boden zu betreten, hatte 62 Jahre Bestand. 1999 und 2003 aber hat sie Laupheim doch noch zweimal besucht - und sich versöhnt. Zu ihrem 100. Geburtstag im April 2014 bekam sie die Bürgermedaille der Stadt Laupheim verliehen.



 
 

Herzliche Einladung

 

Der Lebens-und Leidensweg der großen Religionsphilosophin Edith Stein ist Thema einer öffentlichen Veranstaltung, die mit unserem GGG-Mitglied Christoph Schmid am Dienstag, 8.8.17 um 19.45 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum in Laupheim stattfindet.

Der Vortragstermin ist dabei nicht zufällig gewählt, sondern erinnert an ihren Todestag, der sich am 9. August zum 75. Mal jährt.  Trotz ihrer Konversion vom Judentum zum Katholizismus wurde die spätere Karmeliterin im KZ Auschwitz-Birkenau Opfer des Holocausts.

Als überzeugende Christin und Märtyrerin wurde sie von Papst Johannes Paul II am 11.Oktober 1998 heiliggesprochen.

 
   

  
 
 
 

Udo Bayer
 
Vignettes

 

The Legacy of Jewish Laupheim
 
Aus der württembergischen Landgemeinde Laupheim ging eine für ihre Größe ganz überraschende, ja in Deutschland einzigartige Zahl bedeutender jüdischer Persönlichkeiten hervor, die auf unterschiedlichsten Gebieten Herausragendes leisteten. Dazu gehören unter anderem der Begründer der Württembergischen Vereinsbank und Mäzen Kilian von Steiner, der Künstler und Designer Friedrich Adler, der Komponist Moritz Henle, die Ärztin Hertha Nathorff, der Schriftsteller Siegfried Einstein und nicht zuletzt die  Unternehmerfamilie Bergmann, aus der die erfolgreiche Hochspringerin Gretel Bergmann hervorging, deren Leben auch verfilmt wurde. Zum ersten Mal werden von dem anerkannten Laupheim-Experten Udo Bayer eine kompakte historische Überblicksdarstellung der ehemaligen Laupheimer Judengemeinde und Kurzporträts sechs dieser bekannten Persönlichkeiten miteinander vereint.

 
Das Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg unter der Leitung von Frau Dr. Robynne Flynn-Diez hat mit einer Gruppe von Studenten als Semeseterarbeit das deutschsprachige Buch in die englische Sprache übersetzt. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte die Uni Heidelberg für Laupheim große Leistungen erbracht, inden das gesammte Gedenkbuch übersetzt wurde.
 
Die englischspracheige Übersetzung kann über den
Link eingesehen werden und steht zum Download bereit. Es besteht auch die Möglichkeit das gedruckte Buch (Cover links) bei der Universitäts-Bibliothek Heidelberg zu erwerben.



   
   


Jahreshauptveranstaltung der GGG am 28.04.2017

Holocaust-Überlebende malte die Geschundenen und Erniedrigten

Die Familie Landau-Schwalb hat der Gesellschaft für Geschichte und Gedenken drei Werke von Rosemarie Inge Koczy geschenkt.

zum Pressebericht

 
 


Rückkehr zu den Laupheimer Wurzeln

Präsident der amerikanischen Seifenfirma "Dr. Bronner's" besucht den Ort, wo seine jüdische Familie einst lebte
   

Christoph Schmid

 

... UND WEITER AUF UNSICHTBAREN TREPPEN

 

Eine Erzählung um ein altes Haus

 

In dieser Erzählung wird die Geschichte eines alten Hauses und die seiner Bewohner vorgestellt. Sie nimmt ihren Ausgang in den Jahren um 1730, als eine Gruppe jüdischer Ansiedler in einer oberschwäbischen Ortschaft das Wohnrecht erlangte. Durch die Besonderheiten des Hauses ergeben sich immer wieder Verbindungslinien von jüdischen und christlichem Glauben, die den weiteren Verlauf der wechselvollen Geschichte eng begleiten.

 

 

Biberacher Verlags Druckerei
Format 120 x 190 mm, 136 Seiten
ISBN: 978-3-943391-82-4   9,80 € 


Erhältich bei der Buchhandlung LAESE in Laupheim

LESEPROBE








Nach vielen Jahrzehnten funktioniert der Wasserlauf am Denkmal im jüdischen Friedhof wieder.
 

Friedrich Adler hatte das Denkmal den im ersten Weltkrieg getöteten jüdischen Soldaten gewidmet.
   
 

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